Der Traum vom Eigenheim – 1.Teil: die Argumente Pro

Der Traum vom Eigenheim – 1.Teil: die Argumente Pro 

Viele möchten sich irgendwann einmal den Traum vom Eigenheim erfüllen. Zweifelsohne bieten ein eigenes Haus oder eine Eigentumswohnung einige Vorteile. Aber eine Immobilie gehört regelmäßig zu den größten Investitionen im Leben und es dauert oft Jahrzehnte, bis der Baukredit zurückgezahlt ist.

Daher ist es wichtig, die Finanzierung gut und sehr gewissenhaft zu planen, damit sie auch tatsächlich gestemmt werden kann. Hinzu kommt, dass ein Eigenheim nicht nur Vorteile hat, sondern auch Nachteile mit sich bringt. Bevor es also überhaupt auf Immobiliensuche geht, ist es ratsam, sich mit den Gründen, die für und die gegen einen Immobilienkauf sprechen, auseinanderzusetzen. 

Die folgende Übersicht nennt im 1. Teil
die wichtigsten Argumente Pro Eigenheim:

1. Eine Immobilie ist eine solide Geldanlage.

Sein Geld in die eigenen vier Wände zu investieren, gilt im Allgemeinen als sichere Geldanlage. Schließlich ist es praktisch ausgeschlossen, dass das Grundstück und das Gebäude darauf irgendwann gar nichts mehr wert sind. Ein Totalverlust des Kapitals droht somit nicht. Ob die Immobilie vor der Inflation schützen kann, hängt von mehreren Faktoren ab. 

Weist die Immobilie eine gute und gefragte Lage auf, beispielsweise zentrumsnah in einer Großstadt, und kommen dann noch eine ordentliche Substanz und ein gut gepflegter Gesamtzustand dazu, kann der Immobilienbesitzer meist von einem Werterhalt ausgehen. In einigen Fällen lässt sich sogar eine Wertsteigerung erzielen.

Gerade in Ballungsgebieten oder in Regionen, die derzeit vor einem Ausbau stehen, werden die Immobilienpreise vermutlich stabil bleiben oder steigen. Insgesamt gilt also, dass eine Immobilie als Geldanlage keine allzu großen Risiken birgt.  

2. Eine Immobilie bietet finanzielle Sicherheit.

Spätestens wenn die Immobilienfinanzierung abbezahlt ist, spart sich der Immobilienbesitzer die monatliche Miete. Gerade im Alter, wenn die Rente vielleicht nicht ganz so üppig ausfällt und die Einnahmen insgesamt sinken, kann es ein großer Pluspunkt sein, keine Miete bezahlen zu müssen. Bis das Häuschen abbezahlt ist, ist es zwar ein langer Weg und mitunter kann es Zeiten geben, in denen es gar nicht so einfach ist, die monatlichen Darlehensraten zu stemmen. 

Andererseits profitiert nicht irgendein Vermieter von den monatlichen Zahlungen, sondern letztlich der Immobilienbesitzer selbst. Denn durch jede Darlehensrate reduzieren sich seine Schulden, bis das Häuschen irgendwann tatsächlich und komplett ihm gehört. Während der Rückzahlphase kann der Immobilienbesitzer möglicherweise von Steuervorteilen profitieren und staatliche Förderprogramme in Anspruch nehmen. 

Später bietet die Immobilie verglichen mit anderen Altersvorsorgeprodukten einen weiteren,
nicht unwichtigen Vorteil: 

Während für die Lebensversicherung, private Rentenzahlungen und andere Gewinne aus Geldanlagen Steuern fällig werden, bleibt das Geld für die eingesparte Miete steuerfrei. Ein gewisses Maß an finanzieller Sicherheit ergibt sich zudem dadurch, dass die Immobilie auch wieder verkauft werden kann.

Entscheidet sich der Immobilienbesitzer etwa im Alter dafür, doch in ein Altersheim zu ziehen, kann er sein Häuschen oder seine Eigentumswohnung zu Geld machen und sich so einen entspannten Lebensabend sichern.    

3. Eine Immobilie hat einen hohen emotionalen Wert.

Ein Eigenheim ist nicht nur eine Geldanlage und ein Altersvorsorgeprodukt, sondern hat auch einen großen immateriellen Wert. In seinem eigenen Haus zu wohnen, ist nun einmal ein anderes Gefühl und hat für viele auch einen ganz anderen Status, als nur Mieter zu sein.

Hinzu kommt, dass der Immobilienbesitzer seine eigenen Ideen umsetzen, sich verwirklichen und nahezu alles tun und lassen kann, was er möchte. Es gibt keinen Vermieter, der Vorschriften macht, und keine Hausordnung, die es einzuhalten gilt.  

4. Eine Immobilie bietet Planungssicherheit.

Eine Immobilienfinanzierung ist ein Vorhaben, das in aller Regel langfristig ausgelegt ist und dementsprechend gut geplant sein will. Deshalb wird Immobilienbesitzern nachgesagt, sie hätten ihre Finanzen gut im Griff. Eine Immobilienfinanzierung setzt eine intensive Beschäftigung und eine realistische Einschätzung der finanziellen Möglichkeiten voraus. 

Dies erweist sich immer als vorteilhaft, denn nur wer eine Übersicht über seine wirtschaftlichen Verhältnisse hat, kann solide planen und gegensteuern, wenn es einmal schwierig wird. Eine Immobilienfinanzierung bietet aber auch als solches eine gewisse Planungssicherheit. Die Höhe der Darlehensraten samt Zinsen ist meist über viele Jahre festgeschrieben. 

Somit weiß der Immobilienbesitzer genau, welche monatlichen Kosten auf ihn zukommen. Muss er Miete zahlen, hat er diese Planungssicherheit nur bedingt. Zwar kann der Vermieter die Miete nicht einfach so und unbegrenzt anheben, unerwartete Mieterhöhungen sind jedoch nie ganz ausgeschlossen.  

5. Eine Immobilie ist ein greifbarer Sachwert.

Ein Versicherungsvertrag, ein Kontoauszug und ähnliche Papiere sind natürlich ebenfalls Belege über das investierte Kapital und das vorhandene Vermögen. Allerdings sind solche Zahlen und Werte nicht wirklich greifbar. Bei einer Immobilie ist das anders.

Hier sieht der Immobilienbesitzer, wohin sein Geld fließt. Er hat etwas, das er buchstäblich greifen, anfassen und zudem selbst nutzen kann. Dadurch empfinden viele ihre Geldanlage als realer, was dann wiederum das Gefühl von Sicherheit erhöht.

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