Infos, Tipps und Fallstricke beim Kauf vom Bitcoin, Teil 1

Infos, Tipps und Fallstricke beim Kauf vom Bitcoin, Teil 1

Inzwischen gibt es weit mehr als 10.000 verschiedene Kryptowährungen, die gehandelt werden können. Der Bitcoin ist nicht nur die älteste und bekannteste digitale Währung unter ihnen, sondern auch die mit der mit Abstand größten Marktkapitalisierung. Wer in Kryptowährungen investieren möchte, wird deshalb um den Bitcoin kaum herumkommen.

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Infos, Tipps und Fallstricke beim Kauf vom Bitcoin, Teil 1

Doch für einen Einstieg in die Welt der Kryptowährungen und einen erfolgreichen Handel sollte der Anleger ein paar Dinge wissen und beachten. In einem ausführlichen Ratgeber stellen wir daher Infos, Tipps und Fallstricke beim Kauf vom Bitcoin zusammen:

Was genau ist der Bitcoin überhaupt?

Der Bitcoin gilt als der Urvater aller Kryptowährungen. Die Erfindung des Zahlungssystems datiert auf das Jahr 2007, als ein gewisser Satoshi Nakamoto ein Whitepaper über den Bitcoin veröffentlichte. Bis heute ist nicht bekannt, wer hinter dem Pseudonym steckt.

Die Basis für den Bitcoin bildet die Blockchain. Dabei handelt es sich um ein dezentrales Netzwerk, das Daten unveränderlich in Blöcken aneinander kettet. Durch die Blockchain ist sichergestellt, dass Zahlungen mit dem Bitcoin kryptografisch legitimiert durchgeführt werden.

Damit der Bitcoin als System funktioniert, braucht er weder Banken oder Kreditinstitute noch übergeordnete Aufsichtsbehörden. Die Transaktionen finden vielmehr direkt zwischen den Teilnehmern statt. Tatsächlich war eine der Grundideen beim Bitcoin, ein eigenständiges Zahlungssystem als Alternative zum klassischen Finanzsektor zu schaffen.

Was die Marktkapitalisierung betrifft, hat der Bitcoin klar die Nase vorn. In den vergangenen Jahren ist der Wert der Kryptowährung enorm gestiegen. Zwar unterliegt der Kurs Schwankungen, die teils erheblich sind. Trotzdem hat sich der Bitcoin als Währung etabliert.

Dabei wird der Bitcoin aktuell noch hauptsächlich zum Handel genutzt, eben weil Anleger durch die steigenden und fallenden Kurse Gewinne erzielen möchten. Doch es gibt auch immer mehr Unternehmen, die den Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren.

Warum kann sich ein Investment in den Bitcoin lohnen?

Im Verlauf seiner Geschichte hat der Bitcoin seinen Wert enorm gesteigert. Im Jahr 2010 lag der Preis noch bei unter einem US-Dollar. Ende 2021 musste ein Anleger schon rund 65.000 Dollar investieren, wenn er einen einzigen Bitcoin kaufen wollte. Es ist zwar immer wieder so, dass der Kurs ein ganzes Stück fällt.

Trotzdem ist davon auszugehen, dass sich die Kurse regelmäßig wieder erholen und in Zukunft weiter steigen werden. Ein Grund hierfür ist, dass die Menge an Bitcoins begrenzt ist.

Ist die Höchstgrenze von 21 Millionen erreicht, wird es keine neuen Münzen mehr geben. Und ein begrenztes Angebot bei gleichzeitig hoher Nachfrage sorgt für hohe Preise.

Positiv für den Anleger ist, dass er den Bitcoin nicht in ganzen Einheiten kaufen muss. Stattdessen ist möglich, ihn in Anteilen zu erwerben, wobei die Bruchstücke zum Teil in einen Bereich von vier Nachkommastellen gehen. Auch ein Anleger mit begrenztem Budget hat so die Chance, am Bitcoin teilzuhaben.

Neben der hohen Bekanntheit und der großen Marktkapitalisierung ist ein weiterer Aspekt, dass sich der Bitcoin zunehmend als Zahlungsmittel verbreitet.

Dass digitale Währungen im Zeitalter der Digitalisierung eine immer größere Rolle spielen werden, dürfte außer Frage stehen. Allerdings sind sich Experten einig, dass die Anzahl an Kryptowährungen, die tatsächlich als gängige Zahlungsmittel akzeptiert werden, überschaubar bleiben wird.

Aller Voraussicht nach wird es an dieser Stelle bei den drei bis fünf größten und bekanntesten Kryptowährungen bleiben.

Es ist also ziemlich wahrscheinlich, dass der Bitcoin nicht von der Bildfläche verschwinden, sondern seine Führungsposition ganz im Gegenteil noch ausbauen wird.

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Wo kann der Bitcoin gehandelt werden?

Den Bitcoin kann der Anleger auf so ziemlich jeder Krypto-Börse kaufen und verkaufen. Neben den größeren Handelsplattformen gibt es mittlerweile auch Börsen, die sich ausschließlich auf den Handel mit dem Bitcoin spezialisiert haben.

Bei der Auswahl einer Börse sollte der Anleger vor allem auf diese Kriterien achten:

  • Bietet die Börse hohe Sicherheitsstandards und einen guten Service?

  • Ist der Anbieter wirtschaftlich stabil und integer?

  • Werden die Transaktionen effizient und kostengünstig ausgeführt?

Der Handel mit dem Bitcoin läuft über die entsprechenden Handelsplätze im Internet. Bei Banken ist es nicht möglich, die Kryptowährung zu kaufen. Sein Bankkonto kann der Anleger aber nutzen, um Geld davon auf sein Konto bei der Krypto-Börse ein- oder auszuzahlen.

2 grundlegende Tipps beim Kauf von Bitcoin

Um erfolgreich mit Kryptowährungen zu handeln und teure Fehler zu vermeiden, sollte der Anleger ein paar Dinge beachten.

Dabei gibt es zunächst einmal zwei grundlegende Tipps:

  1. Als Anfänger mit dem Bitcoin einsteigen.

Einsteiger, die sich das erste Mal näher mit einem Investment in Kryptowährungen befassen, sollten sich auf den Bitcoin konzentrieren und beschränken.

Zwar unterliegt auch der Marktführer unter den digitalen Währungen teils erheblichen Schwankungen. Verglichen mit anderen Kryptowährungen, ist der Rahmen, in dem die Kurse des Bitcoins schwanken, aber noch überschaubar.

Die relative Stabilität bringt es mit sich, dass ein massiver Kurseinbruch oder gar Totalverlust innerhalb weniger Tage eher unwahrscheinlich ist. Das ändert nichts daran, dass ein Investment in Kryptowährungen mit hohen Risiken einhergeht. Trotzdem zeigt die Praxis, dass es selbst nach einem größeren Absturz auch wieder nach oben geht.

Für den Bitcoin spricht außerdem die hohe Liquidität. Bei kleineren und unbekannteren Kryptowährungen dauert es mitunter mehrere Tage oder sogar Wochen, bis eine Transaktion ausgeführt werden kann.

Beim Bitcoin passiert so etwas praktisch nicht, denn hier ist der Handel so gut wie immer liquide.

Und nicht zuletzt sollte ein Anfänger auf den Bitcoin setzen, eben weil er die älteste, bekannteste und größte Digitalwährung ist.

Der Bitcoin hat sich einen festen Platz gesichert, findet Akzeptanz und ist an vielen sicheren Handelsplätzen erhältlich. Bei kleineren Kryptowährungen ist so eine Infrastruktur oft nicht gegeben.

  1. Sich nicht vom hohen Preis abschrecken lassen.

Viele Anleger und Investoren schrecken mittlerweile vor dem hohen Preis für einen Bitcoin zurück. Sie vermuten, dass der Wert kaum noch steigen wird, wenn er schon so hoch ist.

Dabei zeigt die Entwicklung, dass der Bitcoin sehr wohl weitere Sprünge nach oben machen kann, obwohl der Wert schon seit langem im fünfstelligen Bereich liegt. Wie hoch der Kurs noch werden kann, kann außerdem ohnehin niemand mit Gewissheit vorhersagen.

Ein großer Pluspunkt ist, dass der Anleger keinen ganzen Bitcoin kaufen muss. In aller Regel ist der Bitcoin auf mehrere Stellen nach dem Komma handelbar.

Dadurch kann der Anleger einen kleinen Anteil eines Bitcoins erwerben, der ihn dann nur rund 50 Euro oder noch weniger kostet. Auf diese Weise ermöglicht auch ein kleiner Kapitaleinsatz ein Investment in die führende Kryptowährung und das Risiko bleibt gleichzeitig gering.

In Teil 2 folgen weitere Tipps zum Handel mit dem Bitcoin.

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