Spar-Tipps rund um Versicherungen

Die besten Spar-Tipps rund um Versicherungen 

Zweifelsohne sind Versicherungen wichtig. So gehört die Kfz-Haftpflichtversicherung zu den Pflichtversicherungen, die ohnehin jeder abschließen muss, der ein Auto im Straßenverkehr bewegen möchte. Versicherungen wie eine Privathaftpflichtversicherung, eine Risikolebensversicherung für junge Familien, eine Berufsunfähigkeitsversicherung oder eine Rechtschutzversicherung sind durchaus auch empfehlenswert. 

Dem gegenüber steht jedoch eine Vielzahl von Versicherungen, die schlichtweg völlig überflüssig oder zu überhöhten Versicherungstarifen abgeschlossen sind. 

Sinnvoll ist daher, die bestehenden Versicherungsverträge regelmäßig zu überprüfen, überflüssige Versicherungen zu kündigen und durch Versicherungsvergleiche zu analysieren, ob es den gleichen Schutz bei einem anderen Anbieter nicht deutlich günstiger gibt. 

Als hilfreich dabei kann sich zudem möglicherweise die folgende Übersicht
mit den besten Spar-Tipps rund um Versicherungen erweisen:

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Einfluss auf die Höhe der Versicherungsprämie nimmt immer auch die Beitragszahlung. Die meisten Versicherer bieten an, die Prämie nicht nur als Einmalzahlung, sondern auch halbjährlich, quartalsweise oder monatlich zu bezahlen. 

Für die Ratenzahlung werden jedoch entsprechende Aufschläge fällig. 

Sinnvoll ist daher, die Prämien möglichst als Einmalzahlung zu leisten, wobei dann natürlich darauf geachtet werden sollte, dass nicht alle Zahlungen in einem Monat zusammenkommen, sondern sich über das gesamte Jahr verteilen.

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Kombipolicen mögen zwar praktisch sein, sind aber in aller Regel deutlich teurer als Einzelversicherungen. 

Dies liegt daran, dass in Kombipolicen häufig Versicherungsbausteine integriert sind, die eigentlich nicht benötigt, aber dennoch bezahlt werden.

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Die Privathaftpflichtversicherung gehört zu den durchaus empfehlenswerten Versicherungen, denn sie schützt davor, teilweise hohe Schäden selbst finanzieren zu müssen. 

Allerdings lohnt sich hier ein Versicherungsvergleich sehr, denn die Prämienhöhen variieren trotz gleicher Deckungssummen deutlich.

Zudem können Paare, die verheiratet oder unverheiratet zusammenleben, eine Partnerpolice abschließen. Dazu wird meist die jüngere Versicherung gekündigt und der Partner in die schon länger bestehende Versicherung aufgenommen. 

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Eine Hausratversicherung kann sinnvoll sein, um sich vor den finanziellen Folgen bei Schäden durch Feuer, Wasser, Sturm oder Einbruchdiebstahl zu schützen. Viele Versicherungsvertreter neigen allerdings dazu, den Wert des Hausrats viel zu hoch einzuschätzen. 

Eine Deckungssumme von 600 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche reicht in aller Regel völlig aus. 

Auf die Glasversicherung als Baustein der Hausratversicherung können die meisten zudem vollständig verzichten. Wer nicht gerade einen sehr großen und sehr teuren Wintergarten oder besondere, extrem teuere Glasfronten sein eigen nennt, braucht die Glasversicherung nicht.

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Es gibt eine Reihe von Versicherungen, die interessant und eigentlich sinnvoll klingen, in der Praxis jedoch völlig unnötig sind. 

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Hierzu gehört die Insassenunfallversicherung, die körperliche Schäden von Beifahrern im Fall eines Unfalls abgedeckt. Dieser Versicherungsschutz ist aber bereits durch die Kfz-Haftpflichtversicherung gegeben.  

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Ebenfalls unnötig ist eine zusätzliche Arbeitslosenversicherung

Hier sind die Beiträge recht hoch, die Leistungen aber nur gering und zudem auf einen bestimmten Zeitraum, meist ein Jahr, begrenzt. Kommt es wirklich zu Arbeitslosigkeit, greift die gesetzliche Arbeitslosenversicherung. 

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Reisegepäck ist in vielen Fällen bereits durch die Hausratversicherung geschützt, bei Schäden auf Flugreisen greift die Haftpflichtversicherung der Fluggesellschaft oder des Flughafens. 

Hinzu kommt, dass die Anforderungen von Reisegepäckversicherungen im Fall eines Diebstahls meist so streng sind, dass der Versicherungsnehmer seine Ansprüche nur in den wenigsten Fällen durchsetzen kann. 

Die Kosten für die meist recht teure Reisegepäckversicherung kann sich der Versicherung also getrost sparen.

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Gleiches gilt für Sterbegeldversicherungen. Hierbei handelt es sich letztlich um einen Sparplan, bei dem die Rendite aber durch Kosten für beispielsweise Provisionen, Risikoschutz und Verwaltung aufgehoben wird. 

Insofern kann das Geld für die Beerdigung genauso gut auf einem Sparbuch oder bei besserer Verzinsung auf einem Tagesgeldkonto zurückgelegt werden.

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