Punkte beim Aufbau vom Vermögen

Die wichtigsten Punkte beim Aufbau vom Vermögen 

Natürlich möchte jeder sein vorhandenes Vermögen gerne gewinnbringend vergrößern, sei es nun, um Anschaffungen zu realisieren oder um die Altersvorsorge auf ein solides Fundament zu stellen. 

Allerdings ist es nicht immer ganz so einfach, das eigene Geld zu vermehren, denn auch bei der besten Anlagestrategie lassen sich die Risiken nicht gänzlich ausschalten. Zudem können unerwartete Ereignisse und Krisenzeiten die finanzielle Lage jederzeit auf eine harte Probe stellen. Welche Anlage die beste Wahl ist, hängt immer von der individuellen Ausgangssituation ab. 

Allerdings gibt es einige grundlegende Punkte, die im Zusammenhang mit dem Aufbau von Vermögen und Investitionen immer eine Rolle spielen. 

Hier diese wichtigsten Punkte kompakt zusammengefasst:

•        Die Ziele. 

Zunächst muss bekannt und klar definiert sein, welche Ziele überhaupt erreicht werden sollen. Aus diesen Zielen ergibt sich, welche Anlageformen grundsätzlich in Frage kommen. So macht es beispielsweise wenig Sinn, in einen Bausparvertrag zu investieren, wenn der Erwerb einer Immobilie auf jeden Fall ausgeschlossen ist. 

•        Die Risiken. 

Als Grundregel gilt, dass die möglichen Gewinne umso höher sind, je größer das Risiko ist, das die Anlage mit sich bringt. Insofern muss jeder Anleger für sich klären, wie groß seine Risikobereitschaft ist und inwieweit er auf Sicherheit zugunsten von Ertragschancen verzichten möchte. 

Sinnvoll in diesem Zusammenhang ist jedoch, weniger die Gewinne als vielmehr die möglichen Verluste zu berücksichtigen. 

Das bedeutet, der Anleger sollte nicht überlegen, wie sehr er sich über angewachsenes Vermögen freuen würde, sondern sich fragen, wie er sich fühlen würde, wenn das investierte Vermögen geschrumpft ist.

•        Der Zeitfaktor. 

Grundsätzlich steigen die Gewinnmöglichkeiten mit der Länge der Anlagedauer. Dies liegt zum einen an den Zinseszinseffekten und an der Zeit, die zum Ansparen und Vermehren des Vermögens bleibt, zum anderen aber auch daran, dass mögliche Verluste bei längeren Laufzeiten meist deutlich besser wieder ausgeglichen werden können.

•        Die Mischung. 

Eine bewährte Methode besteht darin, das Kapital auf mehrere Anlageprodukte zu verteilen. Auf diese Weise kann es zwar kurzfristig zu geringeren Renditen kommen, allerdings sinkt im Gegenzug auch das Verlustrisiko.

•        Die Konstanz. 

Hat sich der Anleger für eine Anlagestrategie entscheiden, sollte er möglichst auch dabei bleiben. Bespart der Anleger beispielsweise eine Lebensversicherung, macht es wenig Sinn, diese zu kündigen, um ein anderes Produkt abzuschließen, denn dies führt nur zu Kosten, die die Rendite unnötigerweise schmälern.

•        Der Zeitpunkt. 

Entscheidend für den erfolgreichen Aufbau des Vermögens ist die Strategie. Der Zeitpunkt spielt dabei nur eine sehr untergeordnete Rolle, so dass es den ultimativen Zeitpunkt für den Beginn eines erfolgreichen Vermögensaufbaus letztlich nicht gibt.

•        Die Reserven. 

Der Anleger sollte nie das gesamte Kapital, das ihm zur Verfügung steht, in Anlagen investieren. Sinnvoller ist, einen bestimmten Anteil des monatlichen Einkommens als Reserve zurückzubehalten und beispielsweise auf ein flexibles Tagesgeldkonto einzuzahlen. Auf diese Weise entstehen Polster, falls es zu einem finanziellen Engpass kommt, die eigentlichen Anlagen sind jedoch nicht in Gefahr.

•        Das Wissen. 

Grundsätzlich sollte der Anleger nur in solche Anlagen investieren, die er kennt und die er versteht. Auch wenn der Banker noch so wohlklingende Argumente hervorbringt, sollte der Anleger erst alle offenen Fragen klären und zudem immer auf sein Bauchgefühl vertrauen.

•        Die Steuern. 

Je nach Anlageform werden Steuern in unterschiedlicher Höhe fällig und verständlicherweise möchten Anleger gerne möglichst viele Steuern sparen. Insgesamt sollte die Besteuerung der Anlageform jedoch nicht zu den ausschlaggebenden Kriterien gehören. Dies liegt allein schon daran, dass sich die Steuerpolitik jederzeit ändern kann, so dass heute steuerbegünstigte Anlageformen dies nicht zwangsläufig auch in Zukunft bleiben müssen. 

•        Die Hilfe. 

Insbesondere Laien sollten die Hilfe von möglichst unabhängigen Finanzexperten in Anspruch nehmen. Auch wenn die Beratung meist nicht kostenlos ist und entweder Beratungshonorare oder Provisionen fällig werden, so handelt es sich doch um Investitionen, die sich letztlich bezahlt machen können.

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