7 einfache Tipps zum Geldsparen im Alltag

7 einfache Tipps zum Geldsparen im Alltag

Wer etwas Geld zur Seite gelegt hat, kann sicherer und ruhiger durchs Leben gehen. Denn im Notfall ist eine finanzielle Reserve vorhanden, auf die er zurückgreifen kann. Und wenn genug Geld angespart wurde, ist ein schöner Urlaub oder eine andere größere Anschaffung drin. Zudem ist es einfach ein gutes Gefühl, zu wissen, dass da ein kleines Polster ist.

7 einfache Tipps zum Geldsparen im Alltag

Nur ist das mit dem Sparen mitunter so eine Sache. Es gibt zwar jede Menge Tricks und gutgemeinte Ratschläge, wie nach und nach ein Vermögen aufgebaut werden kann.

Nur hat eben nicht jeder die Möglichkeit, regelmäßig größere Geldbeträge wegzulegen oder in ein Finanzprodukt zu investieren. Nicht selten reichen die Mittel gerade so aus, um einigermaßen über den Monat zu kommen.

Doch selbst wenn das Budget knapp ist, heißt das nicht zwangsläufig, dass gar keine Rücklagen gebildet werden können. Nur sind die Schritte halt kleiner und es dauert ein bisschen länger.

Hier sind jedenfalls sieben einfache Tipps
zum Geldsparen im Alltag!:

Tipp Nr. 1: Ein Haushaltsbuch führen

Ein Haushaltsbuch hält alle Einnahmen und alle Ausgaben übersichtlich fest. Anfangs mag es zwar etwas umständlich und gewöhnungsbedürftig sein, wirklich jeden Posten konsequent einzutragen. Doch der Aufwand lohnt sich. Denn das Haushaltsbuch zeigt, wofür wie viel Geld ausgegeben wurde und wie viel Geld bis zum nächsten Eingang noch übrig ist.

Außerdem wird es einfacher, zu beurteilen, welche Ausgaben notwendig waren, welche Ausgaben nicht unbedingt hätten sein müssen und an welchen Stellen der Rotstift angesetzt werden kann.

Das ist deshalb von Vorteil, weil oft nicht ganz klar ist, wo das Geld, das monatlich zur Verfügung steht, eigentlich hingekommen ist. Stattdessen stellt so mancher Haushalt erstaunt fest, dass weit vor dem Monatsende das ganze Geld plötzlich aufgebraucht ist. Ein Haushaltsbuch hilft hier, den Überblick zu behalten.

Tipp Nr. 2: Gleich am Monatsanfang etwas Geld weglegen

Viele nehmen sich ganz fest vor, jeden Monat etwas Geld zu sparen. Doch oft bleibt es beim guten Vorsatz. Die praktische Umsetzung scheitert daran, dass es keinen festen Plan gibt.

Die Idee, irgendwann im Verlauf des Monats etwas Geld ins Sparschwein zu schmeißen, funktioniert in der Praxis eher selten. Denn entweder das Sparen wird vergessen, es ist kein Geld mehr übrig oder es gibt eine Ausrede, warum das Geld gebraucht wird und gerade jetzt nichts ins Sparschwein wandern kann.

Abhilfe schafft eine verbindliche Routine. Dafür wird zunächst festgelegt, wie viel monatlich gespart werden soll. Und das muss kein großer Betrag sein. Wenn das Budget nicht ausreicht, um jeden Monat 50 oder 100 Euro wegzulegen, sind auch 10 oder 20 Euro schon ein guter Anfang.

Dann wird jeden Monat, direkt zu Beginn, der entsprechende Betrag vom Konto abgehoben und ins Sparschwein gesteckt. Wer ein Sparbuch oder Sparkonto hat, kann analog dazu einen Dauerauftrag einrichten.

So wächst das Ersparte konstant an. Erstaunlicherweise fällt es oft gar nicht auf, dass Geld weggelegt wurde, wenn das gleich zu Monatsbeginn geschieht.

Und: Selbst wenn es gegen Ende des Monats knapp wird, sollte nicht auf die Ersparnisse zurückgegriffen werden. Sie bleiben dort, wo sie sind.

Tipp Nr. 3: Die 5-Euro-Methode anwenden

Eine Sparmethode, die sich sehr einfach in den Alltag integrieren lässt, geht so: Jedes Mal, wenn ein 5-Euro-Schein im Geldbeutel landet, wird er ins Sparschwein gesteckt.

Auf diese Weise kommt zum festen Sparbetrag pro Monat noch ein Extra dazu. Und es ist erstaunlich, wie viel Geld auf diese Weise zusammenkommt.

Soll recht schnell ein möglichst hoher Betrag angespart werden, kann die Methode natürlich auch mit einer anderen Banknote erfolgen. Andersherum kann auch eine bestimmte Münze ins Sparschwein wandern, wenn das Budget kleiner ist.

Tipp Nr. 4: Die 10-Minuten-Regel einhalten

Beim Einkaufen lockt oft die Versuchung, spontan zuzugreifen. Doch auf diese Weise werden mitunter Dinge gekauft, die gar nicht notwendig sind. Wenn das Budget ohnehin nicht sehr üppig ist, können solche zusätzlichen Spontankäufe die Haushaltskasse aber unnötig belasten.

Ein hilfreicher Trick an dieser Stelle ist die 10-Minuten-Regel: Bevor ein Artikel in den Einkaufswagen gelegt wird, wird erst einmal zehn Minuten abgewartet. In der Zwischenzeit kann mit den übrigen Einkäufen weitergemacht werden.

Nebenbei kann sich der Einkäufer den Artikel noch einmal durch den Kopf gehen lassen. Kommt er nach zehn Minuten zu dem Ergebnis, dass er den Artikel unbedingt haben will, kann er ihn immer noch holen und kaufen.

Tipp Nr. 5: Einen Einkaufszettel schreiben

Neben der 10-Minuten-Regel hilft auch der gute, alte Einkaufszettel dabei, keine unnötigen Dinge einzukaufen. Wer seine Liste Punkt für Punkt durcharbeitet, läuft außerdem nicht Gefahr, sich vom bunten Angebot ablenken zu lassen und die Hälfte der eigentlich benötigten Dinge zu vergessen.

Sinnvoll ist auch, bevorzugt zu den Eigenmarken der Geschäfte zu greifen. Sie sind oft genauso gut wie Markenprodukte, kosten aber meist weniger. Und: Der Einkauf sollte in bar bezahlt werden. Denn so ist es leichter, den Überblick über das Geld zu behalten.

Schließlich ist offensichtlich, wie viel Geld sich im Geldbeutel befindet. Im Unterschied dazu kann eine Kartenzahlung schnell mal in Vergessenheit geraten und erst beim Blick auf den Kontoauszug für eine böse Überraschung sorgen.

Tipp Nr. 6: Auch mal Gebrauchtes kaufen

Es muss nicht immer Neuware sein. Ob Kleidung, Spielsachen, Technik, Bücher, CDs oder Möbel: Auf dem Gebrauchtwarenmarkt ist so ziemlich alles erhältlich. Und weil die Preise deutlich niedriger sind, lässt sich ordentlich Geld sparen.

Dass eine Ware nicht mehr ganz neu ist, muss außerdem nichts über ihren Zustand aussagen. Denn vermutlich jeder kennt das Phänomen, dass sich im Schrank Dinge finden, die nach dem Kauf bestenfalls wenige Male in Gebrauch waren.

Gleichzeitig können natürlich auch eigene Sachen, die nicht mehr benötigt werden, verkauft werden. So entsteht neuer Platz und das Sparschwein freut sich.

Ein weiterer Tipp ist das sogenannte Upcyling. Dieser Trend sieht vor, dass alte Sachen nicht einfach weggeworfen, sondern zu neuen, schönen Dingen verarbeitet werden. Ideen und Anleitungen dafür gibt’s im Internet zuhauf.

Tipp Nr. 7: Das Sparpotenzial im Haushalt ausschöpfen

Im Haushalt lässt sich an einigen Stellen Geld sparen. Ein Beispiel dafür ist die Heizung. In den meisten Räumen reicht eine Temperatur von 20 Grad Celsius völlig aus, es müssen keine 22 oder 23 Grad sein. Und wenn die Temperatur um ein, zwei Grad gesenkt wird, sinken gleichzeitig auch die Energiekosten.

Außerdem muss die Heizung nicht permanent auf der gleichen Stufe laufen. Ist es tagsüber warm, kann die Heizung nach unten reguliert und erst gegen Abend wieder hochgefahren werden.

Ein anderes Beispiel ist der Strom. Statt die Geräte im Standby-Betrieb laufen zu lassen, können der Fernseher, die Stereoanlage oder der Computer auch komplett ausgeschaltet werden. Genauso muss eine Lampe im Flur nicht dauerhaft brennen. Ein Bewegungssensor, durch den sich die Lampe bei Bedarf einschaltet und nach einer gewissen Zeit wieder ausschaltet, senkt den Stromverbrauch.

Ratsam ist außerdem, die Tarife von Energieanbietern, Stromversorgern, Versicherungen und sonstigen Verträgen regelmäßig zu vergleichen und bei einem besseren Angebot zu einem anderen Anbieter zu wechseln.

Natürlich lassen sich durch solche Sparmaßnahmen oft keine Riesenbeträge einsparen. Aber ein paar Euro hier und da können sich unterm Strich auch zu einer netten Summe addieren.

Mehr Finanztipps, Ratgeber und Anleitungen:

Thema: 7 einfache Tipps zum Geldsparen im Alltag

Anzeige
Twitter

Redaktion

Inhaber bei Artdefects Media Verlag
Simon Schubert, 48 Jahre, Finanzberater, Timo Sustack, 39 Jahre Finanzwirt, Elke Husung, 42 Jahre, Senior Finance Managerin und Christian Gülcan als Betreiber und Redakteur dieser Seite, schreiben hier Wissenswertes, Tipps und Ratgeber zu Finanzangelegenheiten, Geldanlagen, Finanzierungen und Bankwesen.
Redaktion
Twitter

Veröffentlicht von

Redaktion

Simon Schubert, 48 Jahre, Finanzberater, Timo Sustack, 39 Jahre Finanzwirt, Elke Husung, 42 Jahre, Senior Finance Managerin und Christian Gülcan als Betreiber und Redakteur dieser Seite, schreiben hier Wissenswertes, Tipps und Ratgeber zu Finanzangelegenheiten, Geldanlagen, Finanzierungen und Bankwesen.

Kommentar verfassen