Schiffsfonds KapitalanlageSchiffsfonds werden auch Schiffsbeteiligungen genannt. Dabei handelt es sich um so genannte geschlossene Fonds, deren eingegangenes Kapital in den Bau oder in den Erwerb von Schiffen investiert wird.
Bei solchen geschlossenen Schiffsfonds kann der Anleger in der Regel nur während eines bestimmten Zeitraums einer jeweiligen Schiffe-Gesellschaft beitreten. Erst wenn ausreichend Anleger oder Investoren dem Schiffsfonds beigetreten sind und das notwendige Eigenkapital erwirtschaftet ist, wird der Fonds geschlossen. Unter einer Kapitalanlage versteht man die Investition von Geldbeträgen. Ziel einer solchen Kapitalanlage ist es einen Ertrag, also mehr Geld zu erwirtschaften, als ursprünglich angelegt wurde. Durch Sparen entsteht die Bereitstellung der notwendigen Gelder für eine Kapitalanlage. Erworbene Güter, die vom Anleger verbraucht oder gebraucht werden, zählen nicht als Kapitalanlage. Übersicht: Schiffsfonds Kapitalanlage EinkünfteEine Kapitalanlage kann durch Direktinvestition bei einem Kreditinstitut durch den Erwerb von Spar-Produkten entstehen. Aber vor allem durch der Erwerb von Aktien über die Börse. Durch die Anlage verzichtet der Anleger auf die unmittelbare Nutzung seines Geldes für einen bestimmten, vorher festgelegten Zeitraum. Für diesen Verzicht wird er vom Kapitalnehmer mit einer Rendite belohnt. In den meisten Fällen wird diese Form der Beteiligung als Kommanditgesellschaft aufgelegt. Die Kommandisten haften nur mit dem eingezahlten Kommanditkapital und nicht mit dem Privatvermögen. Der Investor ist im Sinne des § 15 Abs. 1 Nr.2 EStG aus steuerlicher Sicht Mitunternehmer. Bei der Einkommensteuererklärung sind Erträge aus einer Schiffsbeteiligung demzufolge als Einkünfte aus Gewerbebetrieb anzugeben. Mehr über Schiffsbeteiligungen und Schiffsfonds.
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